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Machen Klimaanlagen krank? Mythen, Risiken und Fakten

Machen Klimaanlagen krank?

In Großraumbüros, Geschäften und Fahrzeugen sind Klimaanlagen längst Usus. Dabei gibt es jedoch immer mindestens eine Person im Raum, die sich gegen die technisch erzeugte, kühle Luft wehrt. Der vermeintliche Grund: Klimaanlagen machten krank, die ausströmenden Gase seien sogar giftig.

Doch machen Klimaanlagen krank? Dieser Mythos hält sich nun schon seit Jahrzehnten. Ob Klimageräte tatsächlich gesundheitsschädlich sind und was Sie zur Vorbeugung trockener Augen und Halsschmerzen tun können, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Gewartete Klimaanlagen sind unbedenklich

Alte Klimaanlagen, die selten bis gar nicht gewartet werden, können in der Tat ein Risiko für die Gesundheit darstellen. Schließlich kann sich in schlecht instand gehaltenen Geräten Kondenswasser ansammeln, das als idealer Nährboden für Bakterien, Viren und Schimmelpilzsporen dient. Diese Krankheitserreger verteilen sich so kontinuierlich im Raum. Die regelmäßige Reinigung und der Tausch des Luftfilters verhindern dies jedoch.

Machen Klimaanlagen krank? Viele Betroffene vermuten den Ursprung ihrer Erkältung in einem längeren Aufenthalt in einem klimatisierten Raum. Kälte wird oft mit Erkältungen in Verbindung gebracht, schließlich haben grippale Infekte im Winter Hochsaison. Das ist jedoch nur die halbe Wahrheit. Verantwortlich für Erkältungen sind Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien. Extreme Temperaturunterschiede, denen der Körper beim Betreten eines stark heruntergekühlten Raumes ausgesetzt wird, gelten als enorme Belastung – das Risiko einer Erkrankung steigt.

Ein moderat gekühlter Raum stellt jedoch kein Risiko dar. Um die Gefahr eines Schnupfens durch die Klimaanlage auf ein Minimum zu reduzieren, sollte die Differenz zwischen Außen- und Innentemperatur zehn Grad nicht überschreiten.

Halsschmerzen von Klimaanlagen? So schaffen Sie Abhilfe

Dass eine Klimaanlage nichtsdestotrotz für grippeähnliche Symptome wie Halsschmerzen und Schnupfen verantwortlich sein kann, ist kein Mythos. Ausgeschlossen ist dies auch nicht bei einwandfrei gewarteten Geräten.

Je kälter die Luft ist, desto weniger Feuchtigkeit kann sie aufnehmen. Mithilfe einer Klimaanlage heruntergekühlte Räume leiden daher meist unter trockener Luft. Beeinträchtigt werden davon die Schleimhäute in Mund und Nase, auch Augenentzündungen können auftreten. Schleimhäute sind eine wichtige Unterstützung für die Immunabwehr und halten Krankheitserreger fern. Trocknen diese jedoch aus, werden sie nicht mehr richtig durchblutet und können so ihre Funktion nicht länger erfüllen. Menschen, die ohnehin über ein geschwächtes Immunsystem verfügen, weil sie zum Beispiel Medikamente nehmen, sind besonders oft von Krankheiten durch starke Trockenheit betroffen.

Doch was sind die besten Mittel gegen Halsschmerzen von Klimaanlagen? Wenn möglich, gelten regelmäßiges Lüften und Pausen im Freien als einfache Mittel gegen trockene Schleimhäute. Zu Hause und im Büro helfen darüber hinaus Luftbefeuchter, die oft schon für wenig Geld erhältlich sind. Bei langen Zugfahrten und Flügen wirkt dagegen ausreichendes Trinken wahre Wunder. Auch sollten Sie auf befeuchtendes Nasenspray sowie auf Augentropfen zurückgreifen. Warme Kleidung hilft zudem immer dann gegen Erkältungen, wenn Sie auf die Temperatureinstellung der Klimaanlage keinen Einfluss nehmen können.

Klimaanlage in Köln

Ist das Gas von der Klimaanlage gefährlich?

Klimageräte kühlen die Umgebung mit der Hilfe von Kältemittel auf eine angenehme Temperatur herunter. Viele Menschen äußern den Verdacht, dass diese chemischen Verbindungen gesundheitsschädlich oder verantwortlich für den Ausstoß giftiger Gase seien. Unbegründet ist diese Annahme nicht – jedoch hängt die Gefahr stark vom verwendeten Kältemittel ab. In Europa zugelassene Stoffe gelten normalerweise als unbedenklich.

Das Kältemittel R32, welches in den modernen Klimaanlagen zum Einsatz kommt, verfügt über Eigenschaften, die potenziell gefährlich für Menschen sind. So gilt sie als brennbar und erzeugt im Falle eines Feuers stark ätzende Flusssäure. Diese ist für starke, erst spät bemerkbare Schmerzen verantwortlich. Aber: Das Austreten von R32 aus Klimaanlagen ist nahezu unmöglich. Seit der Einführung des Kältemittels sind keine Fälle bekannt, in denen das Kältemittel tatsächlich die beschriebenen Effekte hervorgerufen hat.

In Klimaanlagen für Gebäude entspricht das Kältemittel R32 dem neuesten Stand der Technik und löst damit das bisher verbreitete Mittel R410a ab. R32 überzeugt nicht nur durch eine bessere Umweltbilanz und schwere Entflammbarkeit. Auch wird es als gering toxisch eingestuft. Das Gas in der Klimaanlage ist somit gesundheitlich unbedenklich. Regelmäßig gereinigte und gewartete Geräte stellen für die Gesundheit auch bei längerer Nutzung daher kein Risiko dar.

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