Förderprogramm für Kälte- und Klimaanlagen

Mit dem Förderprogramm für Kälte– und Klimaanlagen wird der Einsatz von Klimaschutz-Technologien in der Kälte- und Klimatechnik gefördert, die dem modernsten Stand der Technik entsprechen. Das Ziel, zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung beizutragen, soll durch die Steigerung der Energieeffizienz, die Minderung des Kältebedarfs sowie durch die Reduktion der Emissionen fluorierter Treibhausgase erreicht werden.

Das erfahren Sie in diesem Artikel

Gemäß der Richtlinie zur Förderung von Kälte- und Klimaanlagen mit nicht-halogenierten Kältemitteln in stationären und Fahrzeug-Anwendungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kälte-Klima-Richtlinie) vom 27. August 2020 werden stationäre Kälte– und Klimaanlagen sowie Fahrzeug-Klimaanlagen in Bussen und Schienenfahrzeugen gefördert. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die folgenden Ausführungen auf diese Richtlinie.

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ist für die Bearbeitung der Förderanträge sowie die Auszahlung der Zuschüsse zuständig. Erfahren Sie hier mehr über die Fördertatbestände, das Antrags- und Förderverfahren sowie die rechtlichen Grundlagen.

Fördergegenstand

Gefördert werden

  1. stationäre Kälte– und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen, die mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden, wenn die Anlagen neu errichtet bzw. neu installiert werden oder die Kälteerzeugungseinheit neu erstellt wird, jedoch das Kühlmittelsystem (Wasser-, Sole-, Luftverteilsystem) bestehen bleibt;
    sowie nur in Verbindung mit a):
    ergänzende Komponenten und Systeme und zusätzliche Maßnahmen, die den klimaschützenden Betrieb des Gesamtsystems zusätzlich verstärken.
  2. die Neuanschaffung von Klimaanlagen in Bussen und Schienenfahrzeugen sowie die Nachrüstung von Klimaanlagen in Schienenfahrzeugen, wenn diese mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden.

Die Förderung von stationären Kälte- und Klimaanlagen umfasst im Einzelnen folgende Tatbestände:

  • Flüssigkeitskühlsätze und, Direktverdampfungsanlagen sowie Wärmepumpen zur Nutzung von Prozessabwärme;
  • Kälteanlagen im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) einschl. Kühlmöbel wobei stecker-fertige Kühlmöbel bis maximal 10 laufende Meter (lfm) gefördert werden;
  • Ab- und Adsorptionsanlagen (ohne Komponenten und Systeme für den Freikühlbetrieb);
  • Kälteerzeuger mit indirekter Verdunstungskühlung bzw. mit adiabatischer Kühlung in Rückkühlern;
  • Kombinationen aus Sorptions- und Kompressionsanlagen (mit jeweils getrennten Förderanträgen);
  • Komponenten und Systeme wie Tiefkühl-(TK)-Stufen, Luftkühler, Rückkühler, thermische Speicher sowie Rohrleitungen von Kühlsolekreisläufen;
  • Komponenten für Wärmepumpenbetrieb, Komponenten zur Abwärmenutzung der Kälteanlage (Integration der Wärmerückgewinnung) und Komponenten für den Freikühlbetrieb;
  • Ausführungsplanung bei Flüssigkeitskühlsätzen und Sorptionskältemaschinen;
  • Einbindung von Regenerativenergieanlagen.

Die Förderung von Fahrzeug-Klimaanlagen umfasst Klimaanlagen, mit denen elektrisch betriebene Busse oder elektrisch betriebene Schienenfahrzeuge ab Werk ausgerüstet werden, sofern diese mit nicht-halogenierten Kältemitteln betrieben werden. Die Nachrüstung solcher Klimaanlagen wird nur bei Schienenfahrzeugen gefördert. Als Schienenfahrzeuge gelten alle schienengebunden Fahrzeuge, also Lokomotiven und Wagons z.B. in Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen oder Regionalbahnen. Die Fahrzeuge müssen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) einschließlich des Schienenpersonennahverkehrs, im Schienenpersonenfernverkehr sowie im Linienfernverkehr und im Gelegenheitsverkehr im Sinne des Personenbeförderungsgesetzes eingesetzt und überwiegend auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland betrieben werden.

Antragsberechtigt für stationäre Anlagen sind Unternehmen, gemeinnützige Organisationen, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften, Zweckverbände und Eigenbetriebe, Hochschulen und Schulen, Krankenhäuser sowie kirchliche Einrichtungen, unabhängig von der Gewinnerzielungsabsicht. Nicht antragsberechtigt sind Bundesländer und deren Einrichtungen sowie landeseigene Gesellschaften mit Ausnahme der oben ausdrücklich genannten Einrichtungen. Der Antragsteller ist entweder Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks, auf dem sich die Anlage befindet, oder ein vom Eigentümer, Pächter oder Mieter des Grundstücks beauftragter Contractor.

Antragsberechtigt für Klimaanlagen in Fahrzeugen, die im ÖPNV eingesetzt werden, sind Gebietskörperschaften, Verkehrsverbünde sowie öffentliche und private Verkehrsunternehmen, die als Genehmigungsinhaber oder in deren Auftrag Beförderungsleistungen im ÖPNV erbringen, oder Firmen, die Fahrzeuge für Leasing bereitstellen. Antragsberechtigt für Klimaanlagen in anderen Fahrzeugen sind auch sonstige Unternehmen. Der Antragsteller ist Eigentümer oder Betreiber der Fahrzeug-Klimaanlage(n).

Der Förderantrag darf vom Antragsteller selbst oder einer vom ihm bevollmächtigten natürlichen oder juristischen Person gestellt werden, sofern der Antragsteller dem BAFA die Kontaktdaten des Bevollmächtigten benennt und diesen zu allen das Verwaltungsverfahren betreffenden Handlungen bevollmächtigt.

Stationäre Anlagen

Bei stationären Anlagen wird die Höhe der Förderung F in Euro nach der Formel:

F = (A × XB + C) × X

berechnet, wobei X eine Variable ist, die für die Kälteleistung (in kW), die Länge der Kühlmöbel im Lebensmittelhandel (in lfm–laufender Meter), die Speicherkapazität (in kWh) oder das Volumen (in dm³) steht. A, B und C sind spezifische Koeffizienten, die von der Art des Kälteerzeugers bzw. der Komponente abhängen.

Bei der Berechnung der Kälteleistung sind die im Merkblatt Fachtechnik definierten technischen Auslegungsbedingungen für Kälteerzeuger und Wärmeübertrager zu beachten.

Bei Kühlsolekreisläufen mit Verrohrung, Dämmung, Fittings und Sole berechnet sich die Förderung F nach der Formel:

F = A × L × D + B

wobei L und D Variablen sind, die für die Rohrlänge (in m) und den Rohrdurchmesser (in mm) stehen. A und B sind spezifische Koeffizienten.

Der Förderbetrag ist jeweils für ein bestimmtes Intervall der zugrundeliegenden Variablen definiert. Bei Kälteerzeugern – mit Ausnahme von direktverdampfenden Anlagen mit Ammoniak (NH3) als Kältemittel – sowie bei Komponenten und Systemen ist die Überschreitung der oberen Intervallgrenze zulässig und führt nicht zur Ablehnung der Förderung. Der Zuschuss ist in diesen Fällen jedoch auf den Betrag gedeckelt, der sich bei der oberen Intervallgrenze ergibt. Unterhalb der unteren Intervallgrenzen erfolgt keine Förderung.

Koeffizienten A, B und C zur Berechnung der Förderhöhe bei stationären Anlagen

Der Förderrechner berechnet die Höhe der möglichen Förderung für unterschiedliche Kälteerzeuger sowie deren Komponenten auf der Grundlage der aktuellen Förderrichtlinie. Dazu fragt der Rechner Parameter und Werte ab, die für Berechnung der Förderung maßgeblich sind, wie z.B. Kälteleistung sowie Art und Leistung der Komponenten. Darüber hinaus kann die Förderung für thermische Speicher, für die Ausführungsplanung sowie für die Kombination einer Kälteanlage mit einem Regenerativenergiesystem ermittelt werden. Die Ergebnisse werden abschließend tabellarisch dargestellt.

Antragstellung

Die Förderung wird auf Antrag gewährt. Anträge auf Förderung von Maßnahmen an einer Kälte- oder Klimaanlage können nur elektronisch über das vom BAFA bereitgestellte elektronische Formular „Antrag auf Förderung von Kälte- und Klimaanlagen“ gestellt werden. Im Antragsformular werden kältetechnische Parameter wie Kälteleistung, Verdichter- und Verdampferleistung der Kälteerzeuger sowie von Komponenten und Speichern abgefragt, die von den Auslegungsbedingungen abhängen können. Die Auslegungsbedingungen, die für die Berechnung dieser Parameter zugrunde zu legen sind sowie die Fördervoraussetzungen sind im Merkblatt Fachtechnik definiert und können dort nachgelesen werden.

Mit dem Vorhaben darf erst nach Zugang des Zuwendungsbescheides begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt der rechtsgültige Abschluss eines der Ausführung zuzuordnenden Lieferungs- und Leistungsvertrags.

Der Antragsteller kann/sollte seinen Antrag elektronisch um Unterlagen oder Nachweise ergänzen, wie z. B.:

  • Organigramm der Unternehmensgruppe des Antragstellers, sofern der Antragsteller ein verbundenes Unternehmen ist,
  • Abgeschlossener Contracting-Vertrag, sofern der Antragsteller ein Contractor ist,
  • Unterschriebene De-minimis-Beihilfen-Erklärung
  • Zuwendungsbescheide bzw. Förderzusagen anderer Zuwendungsgeber für die zu fördernde Kälte- oder Klimaanlage,
  • Nachweis der Gemeinnützigkeit, sofern der Antragsteller eine gemeinnützige Organisation ist.
  • Kälteleistungsberechnung
  • Funktionsschema / Fließbild

Nach Antragstellung ist das als PDF-Dokument zur Verfügung gestellte Formular „Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben“ mit Originalunterschrift eines Vertretungsberechtigten des Antragstellers im „Upload-Bereich“ hochzuladen. Ohne Vorlage des unterschriebenen Formulars „Bestätigung der wahrheitsgemäßen Angaben“ ist ein Antrag nicht vollständig und kann nicht bearbeitet werden.

Entscheidung über den Antrag/Zuwendungsbescheid

Falls sich aus den eingereichten Unterlagen keine Ablehnungsgründe ergeben, erteilt das BAFA ein Zuwendungsbescheid. Für die Reihenfolge ist der Eingang der vollständigen Anträge maßgeblich. Sobald dem Antragsteller der Zuwendungsbescheid zugegangen ist, darf mit dem Vorhaben begonnen werden, d. h. die Aufträge für Maßnahmen an der Kälte- und Klimaanlage dürfen vergeben werden. Planungsleistungen dürfen bereits vor Antragstellung erbracht werden.

Im Zuwendungsbescheid setzt das BAFA die Höhe der Förderung fest und teilt dem Antragsteller die einzuhaltenden Fristen (Abnahmefrist, Frist für die Einreichung des Verwendungsnachweises) sowie die Förderauflagen mit. Bei den Auflagen handelt es sich in der Regel um Effizienzmaßnahmen und Effizienzkomponenten, die an der Kälte- oder Klimaanlage durchgeführt oder verbaut sein müssen.

Verwendungsnachweis

Im Verwendungsnachweis weist der Antragsteller nach, dass er die Maßnahme wie bewilligt durchgeführt, die Fristen eingehalten und die Auflagen erfüllt hat. Der Verwendungsnachweis kann ausschließlich über das vom BAFA bereit gestellte Verwendungsnachweisportal eingereicht werden. Dieses Portal steht voraussichtlich ab April 2021 zur Verfügung. Es fragt u.a. technische Parameter der installierten Kälte- oder Klimaanlage sowie deren Komponenten ab. Darüber hinaus müssen dem Verwendungsnachweis folgende Dokumente in elektronischer Form (pdf-Format) beigefügt werden:

  • Lieferungs- und Leistungsvertrag
  • abgeschlossener Wartungsvertrag
  • Rechnungen für die kältetechnischen Anlagenteile und Systeme
  • Rohrleitungs- und Instrumentenfließbild der Anlage
  • Nachweis über den Einbau eines Elektroenergie-Messgeräts mit Angabe des Inbetriebnahmedatums (nur bei Kompressions-Kälte- und Kompressions-Klimaanlagen ab 5 kW elektrischer Verdichterleistung, ab 15 kW elektrischer Verdichterleistung fernauslesbar)
  • Nachweis für den Einbau eines Kältemengenzählers (nur bei Flüssigkeitskühlsätzen und Sorptionsanlagen notwendig, ab 20 kW Kälteleistung, ab 50 kW Kälteleistung fernauslesbar)

Die technischen Parameter müssen vom jeweiligen Fachunternehmer (=Kälteanlagenbauer) bestätigt werden. Dazu erzeugt das Portal für jeden Fachunternehmer, der an der Installation der Kälte- oder Klimaanlage beteiligt war, eine separate Erklärung. Diese Erklärung bezieht sich auf genau die Komponenten der Kälte- oder Klimaanlage, die vom jeweiligen Fachunternehmer installiert wurden. Der Antragsteller bzw. sein Bevollmächtigter soll jedem Fachunternehmer(n) die betreffende Erklärung mit der Bitte zuleiten, diese zu auszufüllen, zu unterschreiben und zu stempeln. Danach ist die gezeichnete Fachunternehmererklärung über den Upload-Bereich an das BAFA zu übermitteln.

Auszahlung

Die Auszahlung erfolgt nach Prüfung des Verwendungsnachweises ohne weitere Benachrichtigung.

Der Bewilligungszeitraum, innerhalb dessen eine geförderte Anlage abgenommen sein muss (Abnahmefrist), beträgt bei stationären Anlagen 15 Monate und bei Fahrzeug-Klimaanlagen 36 Monate. Über die Abnahme der Anlage ist ein Abnahmeprotokoll anzufertigen.

Der Verwendungsnachweis ist dem BAFA innerhalb von drei Monaten nach Abnahme der Anlage, spätestens jedoch innerhalb von drei Monaten nach Ablauf der Abnahmefrist vorzulegen (Einreichungsfrist).

Eine Verlängerung dieser sowie weiterer vom BAFA festgelegten Fristen ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn sie vor Ablauf beantragt wird.

Bei stationären Anlagen ist jeder Zuwendungsempfänger verpflichtet, dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) über einen Zeitraum von fünf Jahren ab Inbetriebnahme der geförderten Kälte- oder Klimaanlage jährlich bestimmte Betriebsdaten der Anlage für ein regelmäßiges Monitoring zur Verfügung zu stellen. Wird diese Auflage ganz oder teilweise nicht erfüllt, kann das BAFA die Förderung widerrufen. In diesem Fall kann auch der Zuschuss zurückgefordert werden. Die Meldepflicht gilt als erfüllt, wenn für jedes Betriebsjahr (beginnend mit dem Datum der Abnahme) mindestens eine Meldung abgegeben wird bzw. abgegeben wurde.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Kontaktieren Sie uns gerne, damit wir auch Ihnen dabei helfen können, den neuesten Standards in der Kühltechnik und Klimatechnik gerecht zu werden. 

Klimaanlagen im Büro

Klimaanlagen im Büro – so bewahren Sie auf der Arbeit stets einen kühlen Kopf

Der Sommer 2021 kommt und die Temperaturen steigen – Wer nicht zu den Glücklichen zählt, deren Büro mit einer Klimaanlage ausgestattet ist, für den wird die Arbeit im Sommer besonders belastend. Ein Klimagerät im Büro ist jedoch kein Hexenwerk. Doch welche Typen von Klimaanlagen lassen sich unterscheiden und was sollte bei der Entscheidung beachtet werden? Der folgende Artikel gibt Aufschluss darüber.

Das erfahren Sie in diesem Artikel

  • Für Arbeitnehmer: Es gibt kein Recht auf eine Klimaanlage im Büro
  • Welcher Klimaanlagen-Typ ist für da Büro sinnvoll?
  • Produktivitätssteigerung: Darum ist eine Klimaanlage im Büro ratsam?
  • Checkliste: So finden Sie das passende Klimagerät fürs Büro
 
 

SUB ZERO Empfehlungen für eine Klimaanlage im Büro

Je nach baulichen und finanziellen Möglichkeiten gibt es unterschiedliche Lösungsansätze für die Nutzung einer Klimaanlage im Büro und eine damit verbundene Produktivitätssteigerung im Sommer:

Single Split Klimaanlage, Multi Split Klimaanlage, VRF Klimaanlage oder Kaltwassersatz.

bei den Klimaanlagen fürs Büro wird zwischen den folgenden Anlagentypen unterschieden.

Single Split Klimaanlage = 1 Innengerät und 1 Außengerät sind miteinander Verbunden und Klimatisieren einen Raum.

Multi Split Klimaanlagen = mehrere Innengeräte bis zu 6 sind an einem Außengerät Verbunden, dabei werden die Leitungen zu den einzelnen Innengeräten separat vom Außengerät versorgt.

VRF Klimaanlage = bei dem VRF System werden mehrere Innengräte bis zu 100 Stück an einem Außengerät angeschlossen. Dabei wird ein Hauptstrang verlegt und die jeweiligen abgänge zu den Innengräten aus dem Hauptstrang versorgt. Die Steuerung der Geräte erfolgt durch eine Busleitung welches vom Außengerät durch jeden Verbraucher Durchgeschliffen wird.

Kaltwassersatz = Ein Kaltwassersatz ist eine Maschine, die einer Flüssigkeit Wärme entzieht. Dies geschieht über einen Kompressions- oder einen Absorptionskältekreislauf. Der Kälteträger zirkuliert im Nachgang durch Wärmeübertrager, um je nach Anwendung Luft oder Geräte direkt zu kühlen. Ein Kaltwassersatz kann in vielen Bereichen zur Anwendung kommen, z.B. zur Warenkühlung in Kühl- oder Tiefkühlräumen, für Kühl- oder Klimakammern, sowie zur Klimatisierung oder zur Prozesskühlung.

 

Wie setzt man eine Klimaanlage im Büro oder Zuhause sinnvoll ein?

Die menschliche Leistungsfähigkeit ist bei einer Temperatur von 21 bis 22 Grad Celsius sowie einer Luftfeuchte um die 50 Prozent am höchsten. Demnach sollte jeder Arbeitgeber im eigenen Interesse bestrebt sein, diese Werte zu gewährleisten

Grundsätzlich werden Klimaanlagen in Split-Gerät und in Monoblock-Anlagen unterteilt. Während Split-Gerät stets aus einem im Außenbereich zu installierenden Kompressor und einem oder mehreren innen befindlichen Klimamodulen bestehen, werden Monoblock-Geräte mobil im Raum platziert.

Eine Klimaanlage als Mittel zur Mitarbeiterzufriedenheit

Über 10% der befragten Arbeitnehmer mit Bürojob haben angegeben, dass eine Klimaanlage für den idealen Arbeitsplatz besonders wichtig ist.

Was ist bei Split-Geräten im Büro zu beachten?

Im Gegensatz zu Mobile Klimaanlagen verursachen Split-Geräte weniger Lärmemissionen. Das liegt darin begründet, dass die Geräusche im Außenmodul erzeugt werden. Im Inneren des Büros findet lediglich die Steuerung und Verteilung des Luftstromes statt. Das sorgt für eine angenehme und entspannte Arbeitsatmosphäre.

Zudem kann die Strömungsrichtung der Frischluft bei Split-Gerät bereits bei der Montage des Ausströmers im Sinne der Mitarbeiter beeinflusst werden. Bei Monoblockanlagen sind einige Mitarbeiter häufig intensiveren und somit unangenehmeren Luftströmungen ausgesetzt.

Der Montageaufwand bei Splitanlagen ist allerdings höher als bei den mobilen Varianten. Deshalb müssen neben den Kosten auch die rechtlichen Fragen geklärt sein. Aufgrund von Eigentumsverhältnissen dürfen nicht in jedem Büro problemlos die Wände durchbrochen werden.

Welche Klimaanlage ist für das Büro zu empfehlen?

Beim Vergleich von Vor- und Nachteilen sind Split-Gerät eindeutig den Mobileanlagn vorzuziehen. Angefangen bei einer höheren Effizienz, über die geringere Lärmbelästigung bis hin zur idealeren Positionierung der Geräte bieten Sie eine Vielzahl von Vorteilen. Zudem können an ein Außenmodul mehrere Luftverteiler angeschlossen und somit mehrere Räume klimatisiert werden.

Diese Empfehlung gilt jedoch nur, wenn die bauliche Installation einer solchen Anlage möglich ist (rechtlich und vom Inbestitionsvolumen her).

Gibt es ein Recht auf eine Klimaanlage im Büro?

Die schlechte Nachricht zuerst: Der Arbeitgeber ist nicht verpflichtet eine Klimaanlage zu installieren. So ist er zwar angehalten je nach Höhe der Raumtemperatur Maßnahmen zu ergreifen. Doch in welcher Form er dieser Pflicht nachkommt bleibt ihm weitgehend selbst überlassen.

Der Arbeitgeber ist NICHT verpflichtet, eine Klimaanlage zu installieren.

Übersteigt die Temperatur im Büro die Marke von 26 Grad, so sollte der Arbeitgeber aktiv werden. Mit Sonnenschutzmaßnahmen an den Fenstern ist dem aber bereits Genüge getan. Rechtlich in die Pflicht zu nehmen ist das Unternehmen erst ab einer Innentemperatur von 30 Grad Celsius. Neben dem Bereitstellen von kühlen Getränken können auch Ventilatoren oder Jalousien installiert werden.

Selbst bei einer Überschreitung der 35 Grad Marke ist die Installation einer Klimaanlage nicht verpflichtend. Der Gesetzgeber geht lediglich davon aus, dass in einem Büro bei derart hoher Temperatur nicht mehr gearbeitet werden kann.

Checkliste: So finden Sie die richtige Klimaanlage fürs Büro

Ist die Entscheidung für die Anschaffung einer Klimaanlage gefallen, stellt sich die nächste Frage: Wo bekomme ich ein passendes Gerät samt Bauleistungen, welches perfekt an mein Büro angepasst ist? Recherchen im Internet führen zu Unternehmen, welche sich auf Planung und Ausführung von Klimaanlagen für Objekte verschiedener Größen spezialisiert haben.

Eine gute und oft preiswertere Alternative sind lokale Händler, die gern persönlich vorbeikommen, um die räumlichen Gegebenheiten aufzunehmen und ein persönliches Angebot zu erstellen.

Der geringste Aufwand entsteht, wenn man auf lokale mobile Klimageräte zurückgreift, die ohne jeglichen Aufwand aufgestellt werden können.

Fazit

Sollten es die baulichen sowie finanziellen Gegebenheiten ermöglichen, so sollte idealerweise in ein Split-Gerät investiert werden. Die Mitarbeiter werden es danken, sobald der Sommer in Sicht ist und die Temperaturen wieder steigen.

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Klimaanlagen und Corona

Kann man die Klimaanlage zuhause, im Büro oder im Geschäft in Zeiten der Covid-19 Pandemie noch gefahrlos laufen lassen oder unterstützt der Betrieb eines Klimagerätes die Ausbreitung der Krankheit?

Die Diskussion um Klimaanlagen und das Corona Virus entbrannte  durch eine Studie, die Infektionen von Restaurantbesuchern in einem fensterlosen aber klimatisierten chinesischen Restaurant untersuchte.

Splitklimageräte

Split Klimaanlagen – egal ob in Single-Split oder Multi-Split-Ausführung-  sind Umluft Geräte, welche die Raumluft des jeweiligen Raumes filtern, kühlen und entfeuchten.

Diese Klimageräte transportieren die Luft aber nicht von Raum zu Raum. Hält sich also eine infizierte Person in einem Raum mit Klimaanlage auf, können sich die Viren über Split Klimaanlagen NICHT im Gebäude verteilen.

„Bei dezentralen Klimageräten, die nur einzelne Räume in einer Wohnung kühlen, kann es schon konstruktionsbedingt nicht zu einer Verbreitung von Viren von einem Raum, in dem sich eine infizierte Person aufhält, in andere Bereiche eines Gebäudes kommen. Daher ist der Betrieb dieser Geräte im Hinblick auf die Übertragung von Coronaviren unkritisch.“

Deutsches Umwelt Bundesamt

Moderne Klimasysteme verfügen über Luftfilter und Luftreinigungstechnologien. Die häufig in Privatbereich und Büros eingesetzte Panasonic Modellreihe RAC verfügt etwa über die innovative nanoe™ X-Luftreinigungstechnologie von Panasonic, die bis zu 99,9% aller Viren und Bakterien eliminiert.

Info:  Die nanoe™ Filterfunktion muss manuell aktiviert werden. Ob Ihr Gerät mit diesem Zusatz-Feature ausgestattet ist, erkennen Sie am einfachsten an der nanoe-G oder nanoe-X Taste auf Ihrer Fernbedienung.

Zentrale Lüftungs- und Klimaanlagen

Auch zentrale Lüftungs- und Klimaanlagen sind per se kein Virenschleudern, wenn diese korrekt geplant und installiert wurden und sei regelmäßig gewartet und gereinigt werden.

„Bei zentralen Lüftungs- und zentralen Klimaanlagen ist die regelmäßige Wartung und Kontrolle der Anlagen sehr wichtig, um beispielsweise Fehlströmungen zu vermeiden. Wenn die Luftführung konsequent getrennt voneinander erfolgt, so dass die in einem Raum abgesaugte Luft nur indirekt mit der Zuluft über einen Wärmeübertrager in Kontakt steht und nicht in andere Räume gelangen kann, besteht kein Risiko der Übertragung von Viren im Gebäude.“

Deutsches Umwelt Bundesamt

Wird gekühlte und gefilterte Außenluft im Austausch mit belasteter Raumluft in einen Raum geleitet, vermindert dies sogar eine etwaige Virenlast, da die Luft im Raum ja „verdünnt“ wird.

Bei allen Arten von Lüftungs- und Klimaanlagen ist die regelmäßige fachmännische Wartung sowie eine Desinfektion und Reinigung der Filter aber extrem wichtig.

Können sich Corona Viren in Klimaanlagen vermehren?

Nein, denn Viren können sich nur in Wirtszellen vermehren. In der Umwelt – damit auch in Klimageräten –  können sich Viren – auch das Corona Virus – nicht vermehren. In Zusammenhang mit Lüftungs- und Klimageräten wird die Verbreitung vorhandener Viren diskutiert.  

Sind Klimaanlagen Virusschleudern?

Nein, mit einer korrekt dimensionierten, professionell errichteten und regelmäßig gewarteten Lüftungs- oder Klimaanlagen werden in der Luft vorhandene Viren, Bakterien und Keime gefiltert. So stellen Klimaanlagen sicher, dass vorhandene Belastungen in der Raumluft verringert werden.

Was kann man noch für gute Luft in Wohnung & Büro tun?

Wenn keine mechanische Lüftung durch eine Lüftungs- oder Klimaanlage vorhanden ist, empfehlen Experten vor allem häufiges Lüften. Empfohlen wird zwei- bis dreimal am Tag mit weit geöffneten Fenstern je 5 Minuten lang querzulüften. Da die Außenluft im Zweifelsfall immer geringer belastet ist, als die Raumlauf wird durch die Frischluftzufuhr die Luft im Zimmer ersetzt und eine etwaige Virenbelastung ebenfalls stark verdünnt.

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Service für Kältetechnik und Klimatechnik

 

SUB ZERO Kälte Klima GmbH ist Ihr kompetenter Partner in den Bereichen Kälte- und Klimatechnik. 

 

Wir bieten Ihnen den kompletten Service von der Planung und Beratung über die Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung und Ersatzteilversorgung zuverlässig aus einer Hand!

Ob Sie Ihr Schlafzimmer klimatisieren wollen oder gleich ein ganzes Bürogebäude. Wir sind Ihr Ansprechpartner. Wir haben für jeden Fall die geeignete Lösung!

Nennen Sie uns ihr Problem. Freundlich und kompetent berät Sie unser Team in allen Fragen rund ums Klima. Egal ob Klimaanlagen, Kühlzellen oder Wärmepumpen. Wir haben die Lösung, das Know-how und das große Programm. Schritt für Schritt – von der Beratung bis zum Service.

Die positive Firmenentwicklung der letzten Jahre gibt uns dabei recht, denn sie ist eng mit der Zufriedenheit unserer Kunden verbunden. Ein Blick auf unsere Referenzliste verdeutlicht dies.

Unsere Serviceleistungen umfassen insbesondere:

✻ 24-Stunden-Service
✻ Kundenfreundliche Beratung
✻ Termingerechte und pünktliche Service- / Installations- & Wartungsarbeiten
✻ Zuverlässige Installationen
✻ Saubere und nachhaltige Reparatur- & Installationsarbeiten

Autorisierter Fachhändler:
Als autorisierter Fachhändler für Klimaanlagen, Kälteanlagen, Lüftungen, Wärmepumpen und vieles mehr, sind wir immer “up to date” und in der Lage, die neuesten, technischen Entwicklungen und Trends an unsere Kunden weiterzugeben.

Darüber hinaus arbeiten wir mit allen namhaften Herstellern zusammen, um den verschiedenen Anforderungen unserer Kunden überzeugend gerecht zu werden

Wartung, Reparatur, Ersatzteile

Instandhaltung – herstellerunabhängige Wartung und Optimierung Ihrer Anlage
Die SUB ZERO Kälte Klima GmbH bietet Ihnen herstellerunabhängige Instandhaltungsleistungen bester Qualität. Unsere Servicetechniker sind Profis, die mit modernster Technologie arbeiten und durch computergestützte Wartungs- und Instandhaltungsplanung die Leistung Ihrer Anlage gezielt optimieren.

Wir warten Ihre kältetechnischen Anlagen systematisch und zuverlässig. Wir leisten einen wichtigen Beitrag, die unterbrechungsfreie Klimatisierung Ihrer Räume sicherzustellen. Eine regelmäßige Wartung, verbunden mit planmäßig präventiver Instandhaltung gewährleistet die größtmögliche Verfügbarkeit Ihrer Anlage.

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